Daten sprechen nur, wenn man über sie spricht"

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CEO-Echo: Die digitale Präsenz von DAX/MDAX-Managern

Unser CEO-Echo untersucht laufend das digitale Medienecho zu allen DAX- und MDAX-CEOs. Gemessen wird mit dem marktführenden Media-Monitoring-Tool Meltwater. Durchsucht werden alle öffentlich zugänglichen digitalen Medieninhalte global, englisch und deutsch, Social und Web, privat und redaktionell (vor der Bezahlschranke).

Den folgenden Text hat ein .companion Kennzahl-Bot geschrieben. Unser Bot berechnet und analysiert die KPI und überführt die Ergebnisse vollautomatisch in leicht verständliche Texte wie diesen.

CEO-Echo im Juni 2021: 33% weniger Erwähnungen von DAX- und MDAX-Managern

Im vergangenen Monat fand der .companion-Kennzahl-Bot 33% weniger CEO-Erwähnungen als im Schnitt der letzten Monate. Das CEO-Echo wurde insgesamt zu 73% durch redaktionelle Online-Angebote erzeugt, der Social-Media-Anteil lag bei 27%. Insgesamt aktivierten die Inhalte des CEO-Echos ihre Leser im Juni um 32% häufiger als bisher.
Die Nennungen aller DAX/MDAX-Chefs fanden zu 49% im Kontext von Finanznachrichten statt. Dagegen hatten 51% einen inhaltlichen Kontext, der sich besser eignet, um Themen zu setzen und Reputation zu beeinflussen. Insgesamt hatte das digitale Medienecho auf die Top-Angestellten eine starke Färbung, mit mehr positiver als negativer Tonalität.

Fußabdruck: Herbert Diess (Volkswagen) dominiert 14% des gesamten CEO-Echos

Welchen Anteil hat eine DAX/MDAX-Chefin am gesamten CEO-Echo, ob freiwillig oder unfreiwillig? Diese Frage beantwortet der CEO-Fußabdruck.
Im Juni erhielt Herbert Diess (Volkswagen) die größte mediale Aufmerksamkeit. Er hatte einen Share of Voice von 14% und damit den größten Fußabdruck aller Vorstände. Auf Platz zwei und drei folgen in diesem Monat Carsten Spohr (Lufthansa) mit 10% sowie Oliver Zipse (BMW) mit 8% Anteil an allen Nennungen. Diess’ Echo fand zu 75% nicht im Finanz-Kontext statt und eignete sich damit überdurchschnittlich zum Setzen von Themen und Inhalten. Das Echo des Volkswagen-Chefs stammte zu 69% aus redaktionellen Medien, zu 31% aus Social Media. Inhalte, die Diess nannten, erzeugten 25 Interaktionen pro Erwähnung. Das entspricht einer sehr starken Leseraktivierung (Platz 10 aller CEOs). In Summe zeigten die inhaltlichen Nennungen von Herbert Diess eine sehr starke Färbung mit einer Tonalität, die häufiger positiv als negativ war. Von einer entsprechenden Imagewirkung ist auszugehen.

Communication Excellence: Springer setzt mit Dr. Mathias Döpfner am besten Inhalte in Redaktionen

Gute Medienarbeit will Themen setzen und Reputation aufbauen. Am besten erreicht wird dies durch Platzierung in Beiträgen, die keine Finanzmeldung sind und von redaktionellen Medien publiziert werden. Welchen DAX/MDAX-Unternehmen das gelingt, zeigt unser Kennzahl-Bot mit der Rangliste zur Communication Excellence.
Auf Platz 1 findet sich im Juni Dr. Mathias Döpfner (Springer). Sein digitales Echo hatte vor der Paywall zu 94% einen inhaltlichen Kontext jenseits von Geschäftszahlen. Seine Inhalte zeigten 146 Interaktionen pro Erwähnung, was einer sehr starken Leseraktivierung entspricht. Darüber hinaus hatten die Texte eine eher durchschnittliche Tonalität mit mehr positiven als negativen Färbungen. Im Ergebnis erzielt das Echo auf den Chef von Springer 4,0 Punkte. Auf Platz zwei und drei der Communication Excellence folgen Martina Merz (Thyssenkrupp) mit 2,3 Punkten und Ola Källenius (Daimler AG) mit 1,5 Punkten.

Social Excellence: Martina Merz (Thyssenkrupp) mit dem besten Social-Media-Echo

„Social“ ist kein Selbstzweck. Wer aber etwas bewirken will bei Meinungsbildnern außerhalb von Redaktionen (Influencern) oder bei Konsumenten und digitalen Eliten, die massenmedial nicht gut erreichbar sind, der muss möglichst häufig und durchschlagend in Social Media erwähnt werden. Ob das gelingt, beantwortet der Social Excellence Index. Unser Kennzahl-Bot interpretiert den Anteil der Erwähnungen in Social Media, die Stärke der Leseraktivierung sowie ihre emotionale Färbung.
Im vergangenen Monat führt Martina Merz (Thyssenkrupp) mit 2,4 Punkten auf Platz 1 der Rangliste. Das Echo der Thyssenkrupp-CEO war zu 51% „social“, ihre Leseraktivierung mit 6 Reaktionen auf eine Erwähnung eher durchschnittlich; die Tonalität ihrer Erwähnungen war zu 59% positiv. Sie lag damit deutlich vor dem Zweitplatzierten Rolf Martin Schmitz (RWE) mit 1,6 Punkten und Dr. Mathias Döpfner (Springer) auf dem dritten Platz mit 1,5 Punkten.

Responsibility Excellence: Reiner Winkler (MTU Aero Engines) mit bester Resonanz zu gesellschaftlicher Verantwortung

Der .companion-Kennzahl-Bot ermittelt auch, ob DAX/MDAX-Chefs im digitalen Medienecho als Führungskraft im Umfeld der nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO erscheinen, also z.B. im Kontext von sozialer Verantwortung oder Klima- und Umweltschutz. Wie gut das gelungen ist, zeigt unser Responsibility-Index. Für ihn interpretiert der Kennzahl-Bot nur die Erwähnungen, die in diesem Themenkontext stattfanden.
Von Platz 1 der Responsibility-Rangliste grüßt im Juni Reiner Winkler (MTU Aero Engines). Das Echo des MTU Aero Engines-Chefs bezog sich zu 42% auf Themen der gesellschaftlichen Verantwortung. Hier lag seine Leseraktivierung bei 645, was einem sehr starken Interaktionsniveau entspricht. Die Tonalität war sehr stark ausgeprägt, mit mehr positiven als negativen Sentiments. Insgesamt erzielte Winklers Responsibility-Index so 6,0 Punkte. Auf Platz 2 folgt Markus Steilemann (covestro) mit 1,6 Punkten, auf Platz 3 Ola Källenius (Daimler AG) mit 1,2 Punkten.

Investor Excellence: Manfred Knof (Commerzbank) mit bestem Finanz-Echo

CEO-Erwähnungen im Umfeld von Bilanzzahlen bieten wenig Raum, um inhaltliche Akzente zu setzen, sind aber entscheidend für Vertrauensbildung bei Investoren. In diesem Umfeld ermittelt der Kennzahl-Bot, welche CEOs wie gut erwähnt wurden, und bildet einen Index zur Investorenkommunikation.
Als Top-Kommunikator für Investoren ermittelte der .companion-Kennzahl-Bot im Juni Commerzbank: CEO Manfred Knof erzielte mit 4,7 den besten Punktwert. 92% seiner Mentions bezogen sich auf das Finanzumfeld. Das sind 1,6-mal so viele wie im Durchschnitt. Seine Leseraktivierung war sehr stark und lag bei 58,0. Die Tonalität war eher durchschnittlich ausgeprägt, mit ähnlich viel positiven wie negativen Sentiments. Ihm folgen auf Platz zwei und drei Martin Brudermüller (BASF) mit 2,0 und Tim Höttges (Telekom) mit 1,8 Punkten.

 

 

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Quelleninformation:
Gemessen wird global, mit Hilfe des marktführenden Monitoring-Tools Meltwater. Analysiert werden weltweit alle Inhalte in deutscher und englischer Sprache, die auf Websites, in Foren und in Social Media öffentlich zugänglich sind. Text und Inhalt des CEO-Echos werden vollautomatisch vom companion-Kennzahl-Bot erzeugt.